Zwei erlebnisreiche Tage in und um Grainau

Recht früh um 4.30 Uhr starteten - leider nicht alle - Chormitglieder mit oder ohne Anhang in dem Gott-sei-Dank klimatisierten "SunTours"- Bus in Richtung Süden. Ein subtropischer Tag und natürlich ein tolles Programm erwartete die Fahrtteilnehmer. Nach einem Zwischenstopp in Schirmitz, wo Chorleiter und Organist mit Familie zustiegen, ging es zügig auf der Autobahn über Regensburg und München weiter. Kurz nach der Landeshauptstadt machten wir auf einem Rastplatz an der Garmischer Autobahn ein gemütliches, ausgiebiges Frühstücks-Picknick, bei dem für alles bestens vorgesorgt war; wir hatten sogar unsere eigenen Tische und Bänke dabei.

Nach dem einzigen Stau vor Garmisch kamen wir dort fast wie zeitlich geplant gegen Mittag an. Dieser Zwischenaufenthalt von einer guten Stunde wurde individuell genutzt zum Bummeln oder für einen kleinen Imbiss in der Innenstadt. Nach der Fahrt zum Olympia Skistadion - hier konnte man den offiziellen Probedurchgang des Internationalen FIS- Skispringens (auf Grasmatten!) verfolgen - stand das erste Highlight des Ausflugs auf dem Programm: Die Wanderung durch die nebenan gelegene, wild romantische und vor allem erfischende Partnachklamm. Am Ausgang der Klamm ging es bei brütender Hitze noch bergan zur Graseckalm, wo erst mal ein gehöriger Durst gelöscht wurde, bevor man wieder den Rückweg durch die Schlucht zum Bus antrat.
Gegen 16.30 Uhr erreichten wir dann unser Quartier, das Hotel Grainauer Hof in Grainau. Die Zeit bis zum Abendessen war gerade recht zum Duschen, Relaxen oder für ein erfrischendes Bad im Hotelpool. Nach dem Essen war eine Verabredung mit einer Abordnung des Kirchenchores St. Martin in Begleitung ihres Pfarrers, Pater Ludwig Lang - ein gebürtiger Fuchsmühler - anberaumt. Mit einem gemütlichen Beisammensein auf der Hotelterrasse klang der Abend bei lustigen Liedern zu Friedberts gekonnter Quetschenbegleitung aus.

Am nächsten Morgen brachte uns der Bus nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet in die Stadtpfarrkirche St. Martin. Am Sonntagsgottesdienst mit Pater Lang beteiligten wir uns choristisch mit dem "Ave Maria" von Menskes und dem "Fuchsmühler Wallfahrtsgebet". Nach einer kurzweiligen Kirchenführung des Hausherrn stand das 2. Glanzlicht der Fahrt mit zwei Alternativen bevor: Die Zugspitze und der Eibsee; beide Ziele waren von den Planern ideal gewählt in Anbetracht der brütenden Hitze.

Eine Gruppe fuhr mit Zahnradbahn und Gondel hoch zum Dach Deutschlands, wo die Sicht- und Wetterbedingungen an diesem Tag ideal waren. Entgegen der Ankündigung Pater Langs und trotz des Besucheransturms fanden wir auf dem Plateau mehr als nur einen Einbeinstehplatz und eine angemessene Verpflegung vor. Zeitgleich vergnügte sich die andere Gruppe rund um den Eibsee mit Wandern, Bootfahren oder Schwimmen. Die Entscheidung zwischen beiden Ziele lag weniger an dem Preis von 36.- Euro/ Gruppenteilnehmer für die Zugspitzfahrt als viel mehr an der beschränkten Zeit. Die gebuchte Zugspitz- Rundreise mit der abschließenden Gondel-Talfahrt zum Eibsee war für jeden Beteiligten ein einmaliges, unvergessliches Erlebnis und zugleich der Abschied vom höchsten Punkt Deutschlands. Etwas später als zum vereinbarten Zeitpunkt  trafen um 15.15 Uhr die letzten Gipfelstürmer bei den Seeausflügler an dem zur Rückfahrt bereit stehenden Bus ein.

Nach einer einstündigen Unterbrechung mit Abendessen in der bewährten Gaststätte "Prösslbräu" auf dem Adlersberg bei Regensburg wurde die Rückreise fortgesetzt. Wohlbehalten und mit einem Paket voller toller Reiseerinnerungen, aber auch etwas geschafft, kamen alle gegen 21.30 Uhr bei noch südlichen Temperaturen über 30 Grad am Heimatort Fuchsmühl an. Für die hervorragende Planung dieses unvergesslichen Chorausflugs gebührt dem Organisatorengespann Bettina & Xaver, ebenso den Bushostessen Claudia und Doris für deren zuvorkommende Betreuung der herzlichste Dank aller Beteiligten. Schade für die Daheimgebliebenen, die verhindert waren; denn sie haben eine Menge versäumt. Als kleiner Trost für sie ist dieser Reisebericht da . . . 
HH.

 
Prima Weitsicht bis in die Zentral-Alpen      
Gipfelausblick auf den Eibsee

Zwischen Himmel und Erde talwärts

Die Zugspitz-Zahnradbahn


In der Gondel Enge
und Höhe - furchtlos!?


Vorbereitung zum Reise-Frühstückspicknick


Vor einem Haus mit Lüftlmalerei in Garmisch

Unser Chef derweil am kühlen Plätzchen

Quer durch das Olympia-"Grünlandstadion"...

Tapfer per Pedes zur Partnachklamm ...

oder gemütlich mit der Pferdedroschke

Erfrischungsgang durch wilde Partnachklamm

...in tiefer Schlucht/ von hoher Brücke (85m!)

Bahnendstation "Sonn-Alpin" auf dem Zugspitzplatt; weiter mit der Gondel zum Gipfel

Blick vom Gipfel auf das Zugspitzplatt

Feststimmung am Münchner Haus


Hinterm Münchner Haus/ vorm Gipfel

Ein aufrichtiges Wort der Anerkennung gebührt unserem "Pater Robert" (Herrn Pfarrer Robert Beck), dem treuesten Fan und zuverlässigsten Gönner des Kirchenchores. In guter Tradition sponsert er seinem Chor wie schon viele Jahre vorher diesen Ausflug, indem er sich großzügig an den Kosten beteiligt. Nicht nur dafür, sondern vor allem für das stets sehr - musikalisch wie menschlich - harmonische gegenseitige Verhältnis und für sein segenreiches Wirken für Pfarrei und Wallfahrt sagen wir ihm an dieser Stelle ein herzliches Vergelt´s-Gott! So kurz vor seinem Abschied (28.08.03) von seinen Schäfchen hätte er sich bei all seiner Bescheidenheit diese Fahrt auch selbst verdient. Wir bedauern seine Versetzung sehr. Unsere besten Wünsche begleiten ihn an seinen neuen Wirkungsort Germershausen im Eichsfeld, was ja nicht aus der Welt liegt ...hoch zum Seitenanfang

Achensee 2./3.10.2010
13.03.04 JVA Hof

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Nürnbergfahrt 11.09.04
Brauerei BürgerBräu Hof

Dresden 15./16.06.2013 Bayer. Wald 27.10.12 Leipzig 27.09.15

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